Rezeptordner ordnen: fünf Beispiele aus echten Küchen

Es gibt keine Struktur, die für jede Küche passt. Einige haben sich in der Praxis aber bewährt. Wähle, was zu deinem Küchenalltag passt.

23. Oktober 2026

1. Nach Posten

Garde-manger, Saucier, Entremetier, Patisserie. Im Service öffnet jeder nur, was sein Posten braucht. Passt gut in Küchen mit fester Brigade und festen Posten.

2. Nach Menü oder Saison

Ein Ordner für das Mittagsmenü, einer für das Degustationsmenü, einer für das Herbstmenü. Praktisch, wenn dein Menü oft wechselt. Verschiebe alte Menüs nach der Saison in einen Archivordner, damit dein aktuelles Buch übersichtlich bleibt.

3. Grundrezepte getrennt von den Gerichten

Ein Ordner mit der Basis, die sich selten ändert, wie Fonds, Jus, Teige und Grundsaucen, und Ordner für die Gerichte, die darauf aufbauen. Änderst du die Kalbsjus einmal, stimmt sie überall.

4. Patisserie nach Komponente

Teige, Cremes, Eis und Sorbet, Glasuren, Dekoration und Pralinen. In der Patisserie suchst du oft nach Komponente, nicht nach Gericht. Ein Rezept kann in mehreren Ordnern stehen: deine Crème pâtissière gehört zu den Cremes und zum Dessert, in dem sie steckt.

5. Nach Veranstaltung oder Kunde

Für Catering und Bankett: ein Ordner pro Veranstaltung oder Stammkunde, mit genau den Rezepten, die an dem Tag gemacht werden. Rechne sie auf die Gästezahl hoch und drucke den ganzen Ordner auf einmal für die Küche.

Ordner mit Kategorien kombinieren

Nutze Kategorien für das, was ein Rezept ist (Sauce, Garnitur, Dessert), und Ordner für den Einsatz. So kannst du immer auf zwei Wegen suchen, ohne dass ein Rezept doppelt existiert.

In Savour legst du eigene Ordner und Kategorien an, und ein Rezept kann in mehreren Ordnern zugleich stehen.

Deine Rezepte verdienen einen besseren Platz als eine Schublade.

Starte kostenlos mit bis zu 100 Rezepten und teste Savour Pro 7 Tage. Keine Zahlungsdaten nötig.